Klassenprojekt 8f
Die USA gaben 7,1 Billionen US Dollar im Jahr 2025 aus,was mehr war als sie einnahmen. Auch für 2026 wird eine derartige Entwicklung der Ausgaben erwartet. Die USA hatten im Jahr 2024 Militärausgaben von 997 Milliarden US-Dollar, was ein größeres Budget ist als die Ausgaben von China,Russland,Deutschland, Indien, Saudi-Arabien und das Vereinigtes Königreich zusammen genommen.
Im Fiskaljahr 2025 machten die Verteidigungsausgaben insgesamt rund 13 Prozent der Staatsausgaben des Bundes aus. Im Vergleich zum BIP ergibt sich ein Anteil von 3 Prozent, Tendenz steigend. Für das Fiskaljahr 2026 hat die Trump-Regierung eine Zunahme des laufenden Militärbudgets von rund 13 Prozent beim Kongress beantragt. Damit würde erstmalig die 1-Billion-US$-Grenze überschritten werden.Die USA geben zunehmend mehr Geld in für ihre Militärinvestitionen aus und wollen diese noch weiter erhöhen. Lockheed Martin, Boeing, RTX, General Dynamics und Northrop Grumman sind bekannt als die Big Five, weil bei drei Viertel der Aufträge mindestens einer dieser Firmen Hauptauftragnehmer ist. Große Auftragnehmer sind auch Microsoft und IBM für Logistik. Die Marine und Luftwaffe haben in den Letzten Jahren mehr Fokus und Geld bekommen, was darauf hinweist,dass die USA Potential für weitere Kriegshandlungen sehen.
Die Volksrepublik China wird von den USA schon länger als wachsende Bedrohung wahrgenommen. Und wegen des Konflikts mit Taiwan investierten die USA mehr in Luftwaffe und Marine aus Sorge vor einem möglichen Krieg, der sich zum 3. Weltkrieg ausweiten könnte. Bis jetzt wurden im verlaufenden Krieg im Iran von den USA 25 Milliarden Dollar ausgegeben. Ein Represäntant des Pentagons sagte, dass dieses Geld zum größten Teil für Munition benutzt wurde und in den ersten sechs Tagen gaben sie schon 11,3 Milliarden US-Dollar aus.
Der Verteidigungsminister Pete Hegseth verteidigte den Einsatz vor dem Kongress,dass die Kosten gerechtfertigt seien, weil die USA verhindern wollten, dass der Iran eine Atombombe besitzt. Obwohl man nicht sicher weiß, ob der Iran überhaupt versucht hat, eine Atombombe zu entwickeln.
Der Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums, Reza Talaei-Nik sagte,dass Washington akzeptieren müsse,dass es seine „illegalen und irrationalen Forderungen aufzugeben“ habe.
Welches er an einem Bericht am Dienstag des staatlichen Fernsehens gesagt haben sollte.
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels begonnen. Als Reaktion sperrte das iranische Militär die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports transportiert wird.
Die Blockade ließ die Energiepreise weltweit in die Höhe schnellen. Später blockierte das US-Militär seinerseits die Durchfahrt für
iranische Schiffe. Bisherige Bemühungen um eine dauerhafte Friedenslösung unter Vermittlung Pakistans verliefen erfolglos.
Obwohl das Bruttoinlandsprodukt der USA weiter wächst, ist die Hälfte der Bevölkerung von Armut bedroht. Die wohlhabendere Schicht profitiert sehr davon, da es Rekordstände der Aktienmärkte und der Immobilienwerte gibt, stehen eher die Menschen der mittleren bis ärmeren Schichten unter zunehmendem wirtschaftlichen Druck. Es gibt Reallohnverluste wegen Energie- und Preisschocks, die Inflation überholt die Löhne. Nach einer Phase der Entlastung hat die Inflation im April 2026 eine Jahresrate von 3,8% erreicht. Demgegenüber steht ein nominales Lohnwachstum von nur 3,6%. Die Schere in der Gesellschaft öffnet sich, die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer und die Mittelschicht wird immer kleiner.
Seit 1990 hat sich die durchschnittliche Armut in den USA fast durchgehend erhöht, obwohl die Löhne gestiegen sind. In vergleichbaren anderen Hochlohnländern ist die durchschnittliche Armut laut Euronews eher gesunken. Vor allem bei der weißen und der indigenen Bevölkerung der USA ist die Lebenserwartung in den letzten Jahren gesunken, dieses ist bei keinem anderen hoch entwickeltem Land so gewesen. Und das obwohl die Gesundheitsausgaben pro Kopf in den USA höher sind als irgendwo sonst. Trotzdem ist die medizinische Verorgung aber in einigen Bereichen schlechter. Das Geld kommt bei der Bevölkerung nicht an. Das Gesundheitssystem der USA ist sehr kapitalistisch aufgebaut und wird überwiegend durch private Krankenversicherungen finanziert. Häufig ist die private Krankenversicherung an ein Arbeitsverhältnis gebunden. 26 Millionen Amerikaner sind gar nicht krankenversichert.
Immerhin gibt es seit Präsident Obama auch staatliche Programme wie Medicare und Medicaid, die aber nur einen Teil der Bevölkerung abdecken. Eine Lohnfortzahlung bei Krankheit oder im Mutterschutz gibt es in den USA nicht. Eine teure Behandlung, wie zum Beispiel bei Krebs, treibt viele Familien in die Armut bis hin zur Verschuldung.
Angesichts der immer weiter steigenden Ausgaben für Rüstung und Militär, finden wir es unfair, dass es dem Großteil der amerikanischen Bevölkerung immer schlechter geht. Sie können von den Aktiengewinnen der Rüstungskonzerne und der beteiligten Unternehmen, nicht profitieren. Laut Forbes Magazine konnte Präsident Donald Trump sein Vermögen seit Amtsantritt im Januar 2025 beinahe verdoppeln,was unseren Eindruck verstärkt.
Johan Laage
Paolo Bustamante
