12. Juli 2020

8e

Die momentane Zeit finde ich persönlich sehr entspannend und sehr entschleunigend. Ich habe plötzlich Zeit für Dinge, die ich in meinem normalen Alltag schlecht unterkriege. Zum Beispiel räume ich mein Zimmer auf, miste meinen Kleiderschrank aus, koche und backe häufiger. Ich wage mich sogar mal an Sachen ran, die ich noch nie zuvor gemacht habe, wie das Backen eines Osterkranzes oder das Selbermachen von Nudeln.

Außerdem verbringt man viel mehr Zeit mit der Familie. Wir machen Spaziergänge, Radtouren, treiben gemeinsam viel Sport, wir spielen öfters Gemeinschaftsspiele oder schauen gemeinsam einen Film. Dies finde ich besonders schön! 

In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass ich viel häufiger draußen bin. Ich entspanne mich, liege in der Sonne und höre dabei Musik und manchmal helfe ich sogar meiner Mutter bei der Gartenarbeit.

Natürlich geht man sich bei dieser permanenten Nähe auch mal auf die Nerven, was aber ganz sicher nicht ungewöhnlich ist. Dann streite ich mich speziell mit meiner Schwester, wir zicken uns eine Weile an und am Ende des Tages vertragen wir uns aber wieder.   

Was mir aber am meisten fehlt in dieser Zeit sind meine Freunde. Ich vermisse es, sie zu treffen, etwas gemeinsam zu unternehmen und einfach gemeinsam Zeit zu verbringen. Das kann auch kein Face-time, Skype oder Zoom ersetzen! Auch meine Hobbies fehlen mir und der Besuch meiner Großeltern auch. Sie wohnen in Niedersachen und um sie zu schützen, vermeiden wir derzeit Besuche.

All das sind Punkte die mich stören und ich wünschte mir, dass die Kontaktbeschränkungen baldmöglichst aufgehoben werden. Bis dahin haben wir ja reichlich Arbeitsaufträge von der Schule, die für wenig Langeweile sorgen. Und falls sie sich doch mal einschleicht… –  

… hier ein kleines Rätsel: