30. Oktober 2020

Corona, die Welt und ich

Julian Domsch, 8e

Das Coronavirus ist eine Lungenkrankheit und gab es, bevor es zu uns Menschen kam, nur bei den Tieren. Es wurde dann in der Stadt Wuhan in China von einer Fledermaus auf den Menschen übertragen. Dies passierte durch die chinesische Speise Fledermaussuppe. Es gibt mehrere Arten von Coronavirus wie Covid-19 und Sars-CoV-2. Er ist hochansteckend und so auch sehr ernst zu nehmen. Kinder und junge Menschen haben meistens keine Symptome und merken deshalb nicht, dass sie das Virus haben. Dadurch stecken sie andere Menschen in ihrer Umgebung an, ohne es zu merken. Besonders bei älteren Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen kann es zu Atemnot und Brustschmerzen kommen. Weitere Anzeichen sind Fieber, Halsschmerzen und Husten. Ein Medikament gegen das Coronavirus gibt es momentan noch nicht. Die einzige Behandlungsmethode sind Beatmungsgeräte.

Das Virus hat sich bereits in die ganze Welt ausgebreitet. In Italien, Spanien und Frankreich werden die Krankenhausbetten schon knapp. Die meisten Infizierten gibt es mittlerweile in den USA. Das Virus konnte sich dort stark ausbreiten, weil die amerikanische Regierung die große Gefahr lange Zeit nicht erkannt hat. Allein in Deutschland gibt es 89.000 Infizierte, nur 13.500 Genesene und schon 1.200 Tote. Dies gab es noch nie.

Durch diese Gefährdung, die sich momentan immer noch weiter ausbreitet, wurden Schulen, Restaurants, Firmen etc. geschlossen. Dadurch verlieren viele Firmen, Restaurants etc. sehr viel Geld. Manche gehen sogar pleite, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können. Aber auch die Mitarbeiter leiden unter dieser Krise, da sie weniger Gehalt bekommen. Wenn Firmen pleite gehen, gehen Arbeitsplätze verloren. Die Arbeitslosigkeit wird steigen. Die Regierung stellt allerdings sehr viel Geld zur Verfügung. Vor allem die kleineren Unternehmen werden von der Regierung unterstützt, aber auch für große Unternehmen werden 60% der Löhne vom Staat bezahlt, das sogenannte Kurzarbeitergeld.

Mein Leben hat es ebenfalls stark verändert. Meine 2 Geschwister und ich müssen nicht in die Schule, ich habe kein Fussballtraining mehr und muss meine kleine F-Jugendmannschaft nicht mehr trainieren. Meine Eltern arbeiten von zuhause und nur meine Mutter geht ab und zu einkaufen. Damit ich weiterhin in Bewegung bleibe und nicht nur zuhause rumsitze, spiele ich meistens draußen im Garten Fussball mit meinem kleinen Bruder und meine Schwester springt dann auf dem Trampolin. Ich vermisse es, meine Freunde zu treffen und mit ihnen etwas zu unternehmen. Außerdem würde ich gerne auch mal wieder etwas anderes als mein Haus und meinen Garten sehen. Aber ein paar Vorteile hat das Virus auch: Z.B. kann ich ausschlafen und abends später ins Bett gehen und ich finde, man lernt, sich seinen Tag mehr aufzuteilen, um alle Schulsachen zu machen. Dadurch wird man sehr viel selbstständiger. Im Großen und Ganzen freue ich mich aber, wenn das alles vorbei ist und ich mich wieder mit meinen Freunden treffen kann und etwas unternehmen kann, obwohl ich dann wieder zur Schule gehen muss und früh aufstehen muss.